Der Langsame Walzer

In Amerika entwickelte sich um 1870 eine langsamere Variante des Wiener Walzers, der unter dem Namen Boston bekannt wurde. Um 1920 entwickelte sich daraus in England der Langsame Walzer, der auch „English Waltz“ genannt wurde. Da er wohl der harmonischste Standardtanz ist, wird er häufig als erster Tanz in Tanzkursen gelehrt.
Der Langsame Walzer wird zum ¾ Takt progressiv durch den Raum getanzt. Die Geschwindigkeit beträgt ca. 26 – 32 Takte / Minute (78 – 96 BPM). Einsteiger bevorzugen die schnellere Musik.
Der Langsame Walzer wird mit einem ausgeprägten Heben des Fußes auf den Ballen und anschließendem Wieder-Absenken auf die Ferse getanzt, wodurch der schwebende Effekt dieses Tanzes entsteht.
Traditionell gilt der Langsame Walzer neben dem Wiener Walzer als Eröffnungstanz des Brautpaares bei Hochzeiten. Der Langsame Walzer ist jedoch intimer und berührender, sodass die Stimmung wahrscheinlich besser transportiert werden kann.

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